Häufige Fragen — die Fusion der Brüsseler Polizeizonen
Wie ist der Stand der Fusion der Brüsseler Polizeizonen?
Die Kammer hat das Gesetz am 13. Mai 2026 verabschiedet. Die Einheitszone startet am 1. Januar 2028 mit rund 6.500 Mitarbeitenden und wird damit die größte Polizeizone des Landes. Brulocalis, der Verband der Brüsseler Gemeinden, hat eine Klage beim Verfassungsgerichtshof angekündigt.
Was ändert sich für die Einwohner?
Vor dem 1. Januar 2028 nichts: Die 6 aktuellen Zonen bleiben Ihre Ansprechpartner. Danach wird die Einheitszone in 9 Abteilungen gegliedert, jede mit einem rund um die Uhr geöffneten Kommissariat, und jede Gemeinde behält ein tagsüber zugängliches Kommissariat oder Polizeihaus. Das Gesetz schreibt mindestens einen Bezirksbeamten pro 2.000 Einwohner vor.
Warum wird die Fusion in Brüssel vorgeschrieben?
Das Gesetz von Innenminister Bernard Quintin fördert Zonenfusionen im übrigen Land auf freiwilliger Basis, schreibt sie in Brüssel aber vor. Eine Dotation von 65 Millionen Euro über fünf Jahre begleitet die Fusion. Die Brüsseler Bürgermeister hatten sich dagegen ausgesprochen.
Was ist das „Alarmglockenverfahren“?
Es ist ein Verfahren, das in jeder fusionierten Zone gilt: Eine Gemeinde kann die Aussetzung eines Beschlusses des Polizeikollegiums zur geografischen Verteilung der Kommissariate, zum zonalen Sicherheitsplan oder zum Haushalt beantragen, wenn dieser ihrer Ansicht nach ihr allgemeines Interesse verletzt.
Quellen
- RTBF — La Chambre approuve la fusion des zones de police à Bruxelles (13/05/2026)
- BX1 — Une seule zone, découpée en neuf divisions locales (24/06/2026)
- BX1 — Recours en vue devant la Cour constitutionnelle
- Bernard Quintin — Une zone de police unique à Bruxelles à partir du 1er janvier 2028
- Personal: Morphologie der lokalen Polizei, Stand 31.12.2024. Kommissariate: OpenStreetMap.
Informationen überprüft am 24. September 2026. Die Karte zeigt das Gebiet der 6 aktuellen Zonen; die Organisation der künftigen Zone (Abteilungen) ist noch nicht dargestellt.